Ballonfahren – abheben und sanft dahingleiten
Eine Flamme schießt in die bunte Hülle hinauf, und schon geht es aufwärts. Mit solch einer farbenfrohen Stoffkugel durch die Lüfte zu schweben, macht das Ballonfahren zu einem erhebend schönen Erlebnis, dass Entspannung vom Alltag bietet. Wer sich bisher nicht das Ballonfahren getraut hat, für den sind nachstehende Informationen bestimmt motivierend.
Ballonfahren - schweben zwischen Himmel und Erde
Beim Ballonfahren teilt man sich mit dem Pilot den Platz in einer stabilen Weidengondel, die direkt unter der Öffnung des Ballons befestigt ist. Auf einem Metallgestell über der Gondel ist ein Brenner mit Regler befestigt. Meist steigt man beim Ballonfahren in eine Höhe von 100 Metern auf, friedlich über die Landschaft dahinschwebend und das Treiben unter sich beobachtend. So ist es möglich, während des Ballonfahren die Menschen am Boden zu hören. Wie kommt man zurück auf den Boden? Mithilfeder Schwerkraft. Durch Ziehen an der Ventilleine kann man etwas heiße Luft aus der Hülle entweichen lassen und so die Sinkgeschwindigkeit steuern. Mit der Fortbewegung in der Horizontalen verhält es sich anders: Unterschiedliche Luftströmungen können in verschiedenen Höhen die Reisegeschwindigkeit und -richtung der Ballonfahrt ändern.
Da man sich beim Ballonfahren mit der Windgeschwindigkeit bewegt, hat man das Gefühl, in der Luft zu stehen. Zum Ballonfahren ist die beste Zeit, wenn es fast windstill ist. Am besten, man plant seine Ballonfahrt mit dem Veranstalter am Morgen, weil die Luft dann oft kühler ist und der Ballon mehr Auftrieb hat. Nicht so empfehlenswert sind Fahrten am späten Nachmittag, weil man riskiert, in die Dunkelheit zu geraten.




